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Ausgabe 11 | 2019

Thannerstrasse, Basel

Chic, ruhig und grün: Wohnen im Quartier Gotthelf

Wenige Schritte vom Schützenmattpark, unweit der Grossbasler Altstadt, steht seit Ende September eine Wohnüberbauung der Extraklasse. Die von der Ringstrasse zurückgesetzte Lage sorgt für eine ruhige Umgebung und ist doch verkehrstechnisch ausgezeichnet erschlossen.

Das gehobene Mittelstandsquartier, in dem die Immobilie ihren Platz hat, gilt als grüne Oase mit vielen Gärten und Alleen. In dieser beliebten Gegend entstand ein Anlageobjekt erster Güte. Wenn man vom Spalenring einbiegt, fällt der Komplex zwischen dem Altbaubestand sofort ins Auge. Die Fassade aus warmen keramischen Klinkern wirkt edel und fügt sich ausgesprochen stimmig in ihr Umfeld.

Über den Gewerbeflächen im Erdgeschoss liegen drei Wohnetagen. Die oberste ist mit Rücksicht auf den umgebenden Bestand nach hinten versetzt und beschert den Bewohnern eine kleine Dachterrasse. Zum rückseitigen Innenhof hin sind, alle Wohneinheiten mit einem Balkon ausgestattet. Der architektonische Akzent stammt aus der Feder der Burckhardt + Partner AG aus Basel.


Zur Infrastruktur gehören eine Autoeinstellhalle unter dem Innenhof mit 38 Stellplätzen sowie vier Treppenhäuser. Die rund 200  m² Gewerbefläche werden derzeit für einen Kinderhort ausgebaut.

Alle 43 Mietwohnungen verfügen über eine hochwertige, zeitlose Innengestaltung.

Die Lage in einer bestehenden Häuserzeile erforderte eine sorgfältige und rücksichtsvolle Logistik auf der Baustelle. Auftraggeber ist die Jaquet Partners AG. Gross verantwortet dieses Projekt als Totalunternehmung.

Fassade, Thannerstrasse in Basel
Close-up der Konstruktion der Balkone.
Fassade, Thannerstrasse in Basel
Die Fassade zum Innenhof
Fassade, Thannerstrasse in Basel
Auf der Strassenseite geben Keramikklinker dem Gebäude sein Gesicht.

DAS INTERVIEW

Portrait Markus Spiess
Markus Spiess, FIBA Consulting AG Verwaltungsratmitglied

Die Bauherrin wird vertreten von der FIBA Consulting AG aus Aesch im Baselbiet. Markus Spiess ist Verwaltungsrat und Verantwortlicher für den Bereich Immobilien.

Im Jahr 2019 sind die Leerstände im Kanton Basel Stadt erneut auf nun rund 1 % gestiegen. Was macht diesen Markt dennoch interessant?

Die Stadt Basel ist sehr international ausgerichtet. Gerade die starke Lifesciences- und Pharmatechnologiebranche lockt ein hoch qualifiziertes Publikum aus der ganzen Welt ans Rheinknie. Diese Arbeitskräfte bleiben sehr lange hier und richten sich ein. Eine Gruppe, die an attraktiven Neubauimmobilien, in guter Lage und mit dem öffentlichen Nahverkehr erschlossen, interessiert ist. Der Leerstandstatistik braucht man nicht zu viel Aufmerksamkeit schenken. Zumindest für die Stadt Basel haben wir kein Leerstandsproblem. Die Zahl der Einpersonenhaushalte wächst ständig, sodass der Bedarf an Fläche grösser werden wird.

 

Dies ist nicht Ihr erstes Projekt mit Gross. Was bewegte Sie erneut zu einer Zusammenarbeit?

Wir waren mit den Leistungen und vor allem den Personen bei Gross immer sehr zufrieden. Die Zusammenarbeit war stets gut. Die damals entstandene Beziehung hat uns auch diesmal dazu bewogen, den Kontakt zu suchen. Besonders erfreulich empfand ich, dass wieder dieselben Personen für uns da waren. Den Wettbewerb hat sich Gross dann mit dem wirtschaftlichsten Angebot für die Realisierung des Projekts gesichert.

 

Welche Rückmeldung können Sie zum Resultat geben?

Das Ergebnis ist während vieler Monate bei einer sehr erfreulichen Zusammenarbeit entstanden. Entsprechend ist auch das Resultat ausgefallen. Besonders freut uns, dass alle Wohnungen bereits zum Bezugstermin vermietet waren. Mit der Arbeitsqualität von Gross sind wir, wie auch die Bauherrschaft, nach wie vor sehr zufrieden. Es ist eine wunderschöne Wohnüberbauung mit ruhigem Innenhof entstanden. Alles ist vorbildlich umgesetzt.