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Ausgabe 04 | 2017

Editorial

Portrait Harald Hoppe
Harald Hoppe, Mitglied der Geschäftsleitung

In der ersten Ausgabe GROSS INFO des Jahrs 2017 möchten wir einen Blick auf 2016 werfen. Es war in vielen Bereichen ein erfolgreiches jedoch auch ein sehr forderndes Jahr. Vor allem die komplexen und anspruchsvollen Projekte im Laborbau und im Gesundheitswesen beanspruchten unsere volle Leistungsfähigkeit. Die vielen gesammelten Erfahrungen lassen uns gestärkt ins neue Jahr starten.

Der derzeitige Wandel in der Bauindustrie wird auch im neuen Jahr eine beständige Herausforderung sein: Anlehnungen an die Industrie 4.0 sind deutlich spürbar und gewinnen vermehrt an Bedeutung. Integrale Planung, industrielle Vorfertigung und Digitalisierung beeinflussen unsere tägliche Arbeit zunehmend. Neben einer innovativen Haltung ist es jedoch ebenso wichtig, nicht blind jedem Trend zu folgen.

Unser Ansatz ist es, Neues zu schaffen ohne Altes zu zerstören. Bewährtes machen wir zukunftsfähig, indem wir es weiterentwickeln. Ich möchte an dieser Stelle Prof. Dr. Norbert W. Bolz von der TU Berlin zitieren: „Effektivität kann man durch Digitalisierung steigern, aber Innovation verdankt sich dem Analogen. Damit Neues entstehen kann, braucht man Unabhängigkeit, Selbstvertrauen und Risikobereitschaft.“

Unser grösstes Gut, um kreativ und flexibel agieren zu können, ist die Kompetenz jedes einzelnen Mitarbeiters. Darum schätzen wir eine fundierte Ausbildung, Offenheit für Neues und den alltäglichen Lernprozess durch den Austausch von Erfahrungen. Von Vorteil ist hier, dass bei Gross alle Disziplinen unter einem Dach zusammengeführt werden. Projektmanagement bei Gross funktioniert wie ein Businessnetzwerk aus einer Vielzahl von Spezialisten.

Diese anspruchsvolle Arbeitsweise gewährleistet optimale Ergebnisse, erfordert aber auch die Fähigkeit, den Anderen zu verstehen. Ähnlich wie in der digitalen Welt, müssen auch wir vernetzt denken und handeln. Eine Schlüsselkompetenz ist dabei, über den Tellerrand hinauszudenken, ohne den Fokus auf die eigenen Aufgaben zu verlieren. Mit unserer offenen, innovativen Unternehmenskultur und umfassenden Erfahrungswerten werden wir diesem Balanceakt auch zukünftig gewachsen sein.