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Ausgabe 10 | 2016

Editorial

Portrait Hans Setz
Hans Setz, Vorsitzender der Geschäftsleitung und VR-Präsident

Die Auswahl der richtigen Planer und Unternehmer ist eine der wichtigsten Aufgaben der Bauherrschaft. Bekannte Verfahren sind Wettbewerb, Submission und Direktauftrag. Die Komplexität der Bauaufgaben, der Ruf nach Gesamtleistungen und die beschränkten Ressourcen verlangen aber neue Antworten.

Wie kann bei der Projektierung das Realisierungswissen einfliessen? Wie kann sichergestellt werden, dass alle Partner die Bauherrenziele vollständig verstanden haben und mit aller Kraft verfolgen? Wie geht man mit der Tatsache um, dass man noch nicht volle Sicherheit in Bezug auf die Wirtschaftlichkeit und den Leistungsumfang hat? Die Öffentliche Hand unterliegt zudem der Submissionsverordnungen.

Der frühe Einbezug des Realisierungspartners bringt klare Vorteile. Bei der Öffentlichen Hand passiert das über den Gesamtleistungswettbewerb. Es gibt auch erste Versuche mit zweistufigen Verfahren. Leider sind diese Verfahren aufwendig und für private Bauherren oft zu umständlich. Darum bieten wir unsere Leistungen in zwei Phasen an.

Phase 1 startet mit einer Kostenschätzung und Investitionsrechnung. Darauf basierend beraten wir Bauherren bei der Festsetzung sinnvoller Leistungs-, Kosten- und Renditenziele und machen Vorschläge für die Projektentwicklung. Am Ende der Phase 1 garantieren wir mit einem Werkvertrag die Realisierung des Projekts und die Erfüllung der definierten Ziele. In Phase 2 leiten und planen Firmen und Personen, die mit der Aufgabe aus der Vorphase bestens vertraut sind die Realisierung. Gute Voraussetzungen, die Kundenziele vollständig zu erfüllen. Das für die direkte Zusammenarbeit mit einem „strategischen“ Partner enorm wichtige Vertrauen rührt meist von früheren Projekten oder aussagekräftigen Referenzen her. Darum behandeln wir jedes Projekt wie ein Referenzprojekt. Welche anspruchsvollen Ziele dürfen wir für Sie erreichen?